Biografie Martin Böttger
Geschrieben von: Moderator Donnerstag, den 22. Oktober 2009 um 00:00 Uhr
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- 1979 bis 1983 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Bauakademie; - 1982 Promotion an der TU Dresden; - ab 1985 Programmierer beim Kombinat Minol; - ab 1994 Geschäftsführer einer Seniorenpflegeeinrichtung in Kirchberg; - seit 2001 Leiter der Chemnitzer Außenstelle der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR; - 1972 Bausoldat; - seit 1972 in der kirchlichen Friedensarbeit aktiv; - 1976 und 1980 Verhaftung wegen der Teilnahme an Maidemonstrationen mit einem selbstgefertigten Transparent; - 1983 Verhaftung wegen „versuchter Teilnahme an einer Menschenkette zum Weltfriedenstag“; - 1985 Mitbegründer der Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM), darin Leitung der Arbeitsgruppe „Menschenrechte und Justiz“; - Mitarbeit bei der Herausgabe und Verbreitung von Samisdat-Zeitschriften; - 1989 Mitbegründer des Neuen Forums im Bezirk Karl-Marx-Stadt. - Im März 1990 wurde er auf der Liste von Bündnis 90 in die Volkskammer gewählt, gab aber das Mandat an Werner Schulz ab. - 1990 bis 1994 Abgeordneter des Sächsischen Landtages für die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen. Am 13. Oktober 2009 erhielt Martin Böttger aus Anlass »20 Jahre Friedliche Revolution« den Sächsischen Verdienstorden. |


