Biografie Martin Böttger

DruckenE-Mail


vlcsnap-2009-11-04-21h29m14s135

- 1979 bis 1983 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Bauakademie;

- 1982 Promotion an der TU Dresden;

- ab 1985 Programmierer beim Kombinat Minol;

- ab 1994 Geschäftsführer einer Seniorenpflegeeinrichtung in Kirchberg;

- seit 2001 Leiter der Chemnitzer Außenstelle der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR;

- 1972 Bausoldat;

- seit 1972 in der kirchlichen Friedensarbeit aktiv;

- 1976 und 1980 Verhaftung wegen der Teilnahme an  Maidemonstrationen mit einem selbstgefertigten Transparent;

- 1983 Verhaftung wegen „versuchter Teilnahme an einer Menschenkette zum Weltfriedenstag“;

- 1985 Mitbegründer der Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM),  darin Leitung der  Arbeitsgruppe „Menschenrechte und Justiz“;

- Mitarbeit bei der Herausgabe und Verbreitung von Samisdat-Zeitschriften;

- 1989 Mitbegründer des Neuen Forums im Bezirk Karl-Marx-Stadt.

- Im März 1990 wurde er auf der Liste von Bündnis 90 in die Volkskammer gewählt, gab aber das Mandat an Werner Schulz ab.

- 1990 bis 1994  Abgeordneter des Sächsischen Landtages für die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen.

Am 13. Oktober 2009 erhielt Martin Böttger aus Anlass »20 Jahre Friedliche Revolution« den Sächsischen Verdienstorden.



- geboren 1947 in Frankenhain, Vater fünf erwachsener Kinder.

- 1965 bis 1970 Studium der Physik an der TU Dresden;

- 1976 bis 1979 Programmierer bei Robotron Karl-Marx-Stadt und beim Versorgungskontor Leder;